Briefliteratur & Tagebuch

Laut dem Onlineauftritt der TAZ vom 5. Februar 2006 wurden 2005 in Deutschland 8725 Kinder in Vollzeitpflege an nichtverwandte Personen vermittelt. Eine traurige Statistik, die dennoch Platz für Hoffnung lässt. Und die wird noch größer, wenn man Monique Goebels Tagebuch einer Pflegemutter "Weine...  zur Rezension

Hermann Hesse ("Der Steppenwolf", "Siddhartha") ist einer der bedeutendsten Schriftsteller Deutschlands des letzten Jahrhunderts. Er schreibt Literatur von solcher Grandiosität, dass es einem den Atem verschlägt. Aber nicht nur seine Prosawerke gehören in jedes Bücherregal, sondern darüber...  zur Rezension

Sechs Tagebücher eines jungen Bergsteigers aus den Jahren 1929 bis 1935 werden nach 80 Jahren erstmals von seiner Tochter veröffentlicht. Gustav Karl Tübbesing aus Düsseldorf, der sich recht früh für das Bergsteigen interessiert, unternimmt bereits mit 16 Jahren seine erste Bergfahrt. Auch...  zur Rezension

Paul Celan, der meistgedeutete deutschsprachige Dichter nach 1945, ist auch der Autor eines eminenten Briefwerks. Mit dieser Ausgabe wird es nun erstmals als eigenes Werk sichtbar: in 691 Briefen, davon 330 bisher unpubliziert, an 252 Adressaten. Wer sind die Adressaten? Es sind die Mitglieder der...  zur Rezension

"Liebe liebe Christa schön daß Du noch hier geblieben bist auf dem beknackten Planeten!", schreibt Sarah Kirsch im Herbst 1988 an ihre Freundin, die eben eine lebensgefährliche Krankheit überwunden hat. Ein Jahrzehnt zuvor konstatiert Christa Wolf nach einem Treffen in West-Berlin, kurz nach...  zur Rezension

Seit vielen Jahren ist Italien eines der beliebtesten Ferienziele der Deutschen, war es schon zu Johann Wolfgang von Goethes Zeiten. Nach drei Anläufen reiste er (meist per Postkutsche und fast immer allein) von Karlsbad und München über den Brenner zum Gardasee, dann weiter nach Verona, Padua,...  zur Rezension

Der herausgebende Suhrkamp Verlag schreibt zur Berner Ausgabe von Robert Walsers Briefen (1897-1956): "Robert Walser ist als Briefschreiber noch zu entdecken. Seine Briefe sind nicht bloß die private Rückseite des Werks, sondern dessen integraler Teil. Deshalb wird die Berner Ausgabe der Werke...  zur Rezension

Harry Graf Kesslers Leben, Wirken und Schaffen: In seinen Tagebüchern kommt man ihm näher, wie einem guten Freund, der einem von sich und seinen Erlebnissen erzählt. Der erste Band ist das persönlichste Tagebuch Kesslers. Seine Liebe zur Familie ist ebenso dokumentiert wie die Selbstreflexion,...  zur Rezension

Die Eine: eine Lyrikerin und Cover-Girl des "Spiegels" 1954. Der Andere: der "zornige junge Mann", Netzwerker, zugleich Strippenzieher im Literaturbetrieb, dessen Lyrik-Karriere 1957 startet. Ingeborg Bachmann (Jahrgang 1926) und Hans Magnus Enzensberger (Jahrgang 1929) lernen sich im Oktober 1955...  zur Rezension

Zum großen Humboldt-Gedenken 2018/2019 macht der Münchner Manesse Verlag seinen Lesern ein ganz besonders, nämlich ein besonders schönes Geschenk. "Das Buch der Begegnungen" gehört unbedingt in jedes Bücherregal, oder noch eher: auf jedes Nachttischchen. Schon ab den ersten Seiten verliert man...  zur Rezension

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