Ratgeber
Das Alphabet richtig lernen von Anfang an
*** Werbung/Anzeige ***
Die PISA-Studie 2025, die am 8. September 2026 veröffentlicht wurde, zeigt für Deutschland die schlechtesten Ergebnisse seit Beginn der Erhebungen vor 25 Jahren. Inzwischen liegen die Leistungen u.a. in Lesen unter dem Niveau des ersten "PISA-Schocks" aus dem Jahr 2000. Rund ein Drittel der 15-Jährigen verfehlt die grundlegenden Kompetenzen. Weshalb Deutschland insgesamt nur noch im mittleren OECD-Durchschnitt liegt. Doch noch ist es nicht zu spät für unsere Kinder. Man muss nur möglichst früh mit Bildung anfangen, am besten mit einem Buch wie "Das deutsche Buchstabier-Alphabet". Autorin Roswitha R. Kortheuer ist mit diesem ein wichtiger, weil wertvoller und vor allem wirkungsvoller Beitrag zur frühkindlichen Förderung gelungen.
Anlass war die Feststellung, dass die Kinder heute vieles nicht mehr lernen und damit vieles nicht mehr können, was Eltern und Großeltern gelernt und gekonnt haben. Das macht die Hilfe bei Schularbeiten schwierig. Dazu gehört auch Grundwissen, wie das Alphabet. Heute stellt man Tiere, Obst und Gemüse als Alphabet vor, aber das sind nur Beispiele, nicht das Alphabet. Die Folge: Man stottert herum, um beim Buchstabieren ein passendes Wort zu einem Buchstaben zu finden, statt gleich von Anfang an zu lernen, wie ein Buchstabe "eindeutig" und richtig heißt. Das ist nachhaltiges Wissen, keine Fantasie.
Roswitha R. Kortheuer ersetzt diese vielen Tier-, Obst- und Gemüsenamen durch Namen für Menschen und stellt das Alphabet wie eine Schulklasse vor, in der jedes Kind seinen Namen hat. Dazu gibt es für jeden Buchstaben eine kleine Geschichte. Das lernt man leicht und behält es im Gedächtnis. Buchstabieren muss man können ein Leben lang - bei Behörden, auf Reisen, beim Arzt und einfach überall, wo die korrekte Schreibweise unabdingbar ist.
Hier ein Beispiel aus dem Buch, das außer der Druckschrift auch die Schreibschrift zeigt:
Zu Buchstabe A:
"Das ist Anton.
Er kann einfach alles.
Er fängt sogar Aale,
kann malen und Ananas schälen.
Anton ist immer der Erste,
also auch im Alphabet."
Über 100 Seiten geht es so weiter, begleitet von kunterbunten, passenden Illustrationen von der Image-Plattform Magnific, vormals freepick. Sie verleihen dem Buch Lebendigkeit und erfreuen jüngere wie ältere (Vor-)Leser gleichermaßen, auch wenn man weitaus älter ist als das empfohlene Lesealter.
Eltern-Ratgeber und Kinderbuch in einem - das ist Roswitha R. Kortheuers "Das deutsche Buchstabier-Alphabet" ohne jeden Zweifel. Und plötzlich ist Deutsch keine schwere Sprache mehr, sondern kann dank des vorliegenden Buches quasi kinderleicht gelernt werden, selbst als Erwachsener mit zum Beispiel Legasthenie, oder als Einstieg für Analphabeten, von denen es hierzulande etwa 6,2 Millionen zwischen 18 und 64 Jahren gibt (und damit rund 12,1 Prozent der Bevölkerung). Was gibt es da noch zu überlegen? Dieses Buch gehört gekauft und noch mehr gelesen, bis es ganz zerfleddert ist. Es begleitet einen zuverlässig durch die Vor- und Grundschulzeit bis hin ins Erwachsenenleben. Also, ein wahrer Schatz, der garantiert nicht in einem Bücherregal verstauben wird.
Das EDV-Studio Kortheuer in Langenfeld/Rhld. schreibt nicht nur Bücher, sondern liefert auch Begleitmaterial dazu. Besonders beliebt als Poster im Kinderzimmer ist das ABC-Plakat im 30x60 cm Format, das das Klassenzimmer mit den ABC-Schützen zeigt und fragt: Wer kennt ihre Namen? So kann man sich selbst testen und nachsehen, ob man das richtiggemacht hat.
In allen Dingen merkt man das persönliche Engagement der Autorin. Sie sorgt sich mit Herzblut um die deutsche Sprache und um die Weitergabe von Wissen ohne Lernballast - also eindeutig, direkt und nachhaltig. "Das deutsche Buchstabier-Alphabet" ist 2026 ganz neu erschienen, hebt sich wohltuend ab von anderen Artikeln dieser Art. Es gehört in jeden Bücherschrank, denn es vermittelt nachhaltiges Wissen und ebnet schon jetzt den Weg in die ABC-Schule, die ab dem Schuljahr 2028/29 in Nordrhein-Westfalen eingeführt wird.
Anja Rosenthal
26.10.2026
