Krimis & Thriller

Und tglich grt die Gefahr ...

Wenn man nicht mehr weiterwei?, ist man bei Killian an der richtigen Adresse. Kein Fall ist ihm zu schwer und niemand kann sich vor ihm verstecken. Der raubeinige Ire schreckt vor nichts zur?ck. Und wenn es sein muss, noch nicht einmal vor Gewalt. Doch bislang musste er diese noch nicht anwenden, denn normalerweise reicht seine eindrucksvolle Erscheinung aus, um seinen Mitmenschen Angst einzujagen. Kein Wunder also, dass Killian ?u?erst gefragt ist und ihm die Auftraggeber die Bude einrennen. Jetzt trennt ihn nur noch ein Job vom langersehnten Ruhestand. Eine halbe Million Pfund winken ihm, wenn er f?r Richard Coulter, Besitzer einer Fluglinie mit Beziehungen zu den h?chsten politischen Kreisen Irlands, dessen Ex-Frau und seine beiden Kinder ausfindig macht.

Voller Feuereifer st?rzt sich Killian in diesen Auftrag und bringt sich damit in ernsthafte Schwierigkeiten. Eigentlich scheint der Fall so leicht wie ein Kinderspiel - allerdings nur auf den ersten Blick. In Wahrheit geht es hier um mehr als die Tatsache, dass ein liebender Vater seine T?chter vermisst. Ein russischer Killer ist ihm auf der Spur und versucht mehr als einmal, Killian geradewegs unter die Erde zu bef?rdern. Bislang ist alles gutgegangen, aber das Gl?ck steht nicht unbedingt auf der Seite des Iren. Coulters Ex ist schwerer zu fassen als gedacht. Und auch sonst l?uft nichts nach Plan, denn Geheimnisse machen Killian das Leben beinahe zur H?lle. Am Ende muss er sich entscheiden, auf wessen Seite er steht ...

Adrian McKinty ist einer der besten (Thriller-)Autoren Irlands und schreibt Romane, die an Spannung kaum mehr zu ?berbieten sind. "Ein letzter Job" bietet dem Leser Nervenkitzel vom Feinsten und exzellente Unterhaltung, die beinahe zu gut ist, um wahr zu sein. Was man hier geboten bekommt, ist absolut brillante Literatur - mit Suchtpotenzial nach mehr. Bei der Lekt?re f?hlt man sich unter Strom gesetzt, sodass man fr?her oder sp?ter in Atemnot ger?t und mit einem Herzinfarkt jederzeit gerechnet werden muss. Man kann einfach nicht anders, als sich diesem (Lese-)Rausch mit Haut und Haaren hinzugeben - solange, bis man am Ende ganz high davon ist. Dieses Vergn?gen darf man sich nicht entgehen lassen, denn hier erf?hrt man Genuss von einsamer Spitzenklasse.

Susann Fleischer 
29.05.2012 

 
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Das Buch:

Adrian McKinty: Ein letzter Job. Aus dem Englischen von Peter Torberg

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Berlin: Suhrkamp Verlag 2012
397 S., 14,99
ISBN: 978-3-518-46372-7

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